Sauschädelfressen

 

Nehmen wir an, dass die wichtigen politischen Entscheidungen nicht im Parlament, sondern auf der Jagd getroffen werden. Stellen wir uns vor, dass die Jäger die Medien mit Geld versorgen. Die Medien fühlen sich folglich den Weidmännern weitaus verpflichteter als ihrem Publikum. Denken wir uns zusätzlich stramme Jäger, die in homoerotischen Verbindungen stehen und setzen wir schließlich einen afrikanischen Asylwerber in die Mitte dieses Panoramas - so ergibt sich ein Theaterstück, in welchem Leoparden das politische Parkett bestimmen, schwule Küsse unaufhaltsam an die Oberfläche dringen und Frauen zu feschen Puppen degradiert werden.

 

 

Uraufführung: 02.Mai 2013

Weitere Aufführungen: 03.-05.Mai; 08.& 09. Mai 2013

Bunkerei, Obere Augartenstraße 1A, 1020 Wien

 

 

Helene Sust